Schule im Aufbruch

Schule im Aufbruch

Was bedeutet das?

Das Lesen, Schreiben und Rechnen ist in jeder Grundschule eine unabdingbare Voraussetzung, um im Leben zurecht zu kommen.

Die Eltern verlangen zu Recht, dass wir Ihren Kindern ein Grundlagenwissen in allen Fächern vermitteln. Es hat sich in den letzten Jahren sehr viel verändert. Wir wissen durch die Fortschritte der Hirnforschung, wie unser Gehirn funktioniert und was hinderlich dabei ist. Wer mit Angst lernt, wird wenig lernen und nicht kreativ sein können. Gute Gefühle intensivieren den Lernerfolg. Wenn einem Schüler der Lernstoff nicht sinnvoll erscheint oder er wenig persönlichen Bezug dazu findet, lernt er nicht effektiv und vergisst schnell. Lernen muss „unter die Haut gehen“- man muss mit Kopf, Herz und Hand lernen.

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Wir wissen auch, dass stur auswendig gelerntes Wissen für die Zukunft nicht tauglich ist. Die Halbwertzeit des Wissens hat sich verkürzt. Deshalb muss intelligentes Wissen vermittelt werden, damit wir Ihre Kinder zum lebenslangen Lernen anregen. Ihre Kinder müssen für die Zukunft fit gemacht werden. Sie müssen sich selbständig Wissen aneignen können, recherchieren und präsentieren können. Unsere Schüler sollen aber auch mit einem gesunden Selbstbewusstsein durch das Leben gehen. Dann sind sie gegenüber Anfeindungen und extremistischen Gedanken gewappnet.

Kompetenzorientiertes Lernen steht im Vordergrund der Rahmenlehrpläne. Die Wichtigkeit zeigt das Ergebnis einer Umfrage namhafter Unternehmen der Wirtschaft: 11 % Fachkompetenz, 10 % Methodenkompetenz, 15 % Medienkompetenz, 21 % persönliche Kompetenzen und 43 % soziale Kompetenz sind von den heutigen Schulabgängern mitzubringen. Das erreichen wir aber nicht mit einer Schule, welche nur Fachwissen frontal wie vor 20 Jahren vermittelt.
Die Schule von heute muss sich auch verändern, da sich die „Kindheiten“ verändert haben. Der Medieneinfluss ist enorm. Je länger Kinder vor dem Fernseher, PC oder Spielekonsolen sitzen, desto weniger Lebenserfahrung besitzen sie. Zuviel an Medienkonsum wirkt sich negativ auf die körperliche und geistige Entwicklung aus.
In einigen Elternhäusern gibt es kaum Bücher, wird nicht vorgelesen, nicht gespielt und manchmal gibt es nicht einmal gemeinsame Mahlzeiten. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Schüler, die sehr frühzeitig gefördert wurden und mit einem enormen Vorwissen eingeschult werden. Auf diese Vielfalt in unseren Klassen müssen wir eingehen.
Welche Ziele haben wir neben der Vermittlung des Grundlagenwissens zu verfolgen? Um allen oben genannten Fakten gerecht zu werden, haben wir individuelles Lernen zu ermöglichen und die Lernlust sowie Leistungsbereitschaft zu erhalten. Dazu führen wir vielfältige Projekte durch, nutzen außerschulische Lernorte und nehmen an Wettbewerben teil.